In Brandenburg, unweit der Stadtgrenze zu Berlin, kam es zu einem Wildunfall mit besonderen Folgen. Gleich zwei Wölfe tauchten plötzlich auf der Fahrbahn auf. Eine Autofahrerin kollidiert mit den Raubtieren, die beide in Folge des Unfalls sterben. Die Fahrerin selbst bleibt unverletzt.
Wildunfall in Brandenburg: Zwei Wölfe sterben in Folge einer einzelnen Kollision
In Havelland in Brandenburg, nahe der Grenze zu Berlin, sind zwei Wölfe bei einem Wildunfall ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Vorfall am Morgen des 15. Januars 2026 auf der Bundesstraße 5 zwischen Rohrbeck und Dallgow-Döberitz in Richtung Berlin. Die 47-jährige Fahrerin entdeckte plötzlich gleich zwei Wölfe auf der Fahrbahn. Jegliche Reaktion kommt allerdings zu spät. Denn obwohl die Frau direkt eine Gefahrenbremsung einleitete, kam es zur fatalen Kollision.
Raubtiere sterben nach Unfall, Fahrerin bleibt unverletzt
Die Wölfe überlebten den Wildunfall nicht, die Fahrerin kam ohne Verletzungen davon. Schwere Schäden erlitt dafür das Fahrzeug, das laut Angaben der Polizei nach der Kollision nicht mehr fahrtüchtig war. In Folgen des Unfalls entstand ein Schaden von circa 10.000 Euro.
Wölfe in Brandenburg: Straßenverkehr weiterhin häufigste Todesursache
Dass gleich zwei Wölfe in Folge eines einzelnen Wildunfalls sterben, stellt eine absolute Seltenheit dar. Denn in Brandenburg starben 35 Wölfe im Straßenverkehr im Jahr 2025. Das geht aus einer Statistik des Landesamtes für Umwelt und Polizeimeldungen aus dem Dezember hervor. Damit bleibt der Straßenverkehr zwar die häufigste Todesursache für Wölfe, besonders häufig kommt es dazu allerdings nicht. Brandenburg gilt als das Bundesland mit der höchsten Wolfsdichte, wobei die tatsächliche Anzahl an Wildtieren kontrovers diskutiert wird.






