Ein Wildschwein versetzt ein Dorf in Angst und Schrecken. Das aggressive Wildtier ist mittlerweile so auffällig, dass das zuständige Amt nun eine Warnung an die Bevölkerung herausgegeben hat. Das Wildschwein hat mittlerweile auch Hunde angriff – und einen Rauhaardackel beinahe tödlich verletzte.
Wildschwein terrorisiert Dorf in Tschechien: Behörde warnt Bevölkerung
In der Region um Václavovice, in einem 2000-Einwohner-Dorf im Nordosten Tschechiens, sorgt ein Wildschwein für große Sorgen. In der Gemeinde, die nahe der polnischen Grenze liegt, soll der etwa 5 Jahre alte Keiler sich so aggressiv verhalten, dass Menschen sich dringend von dem Tier fernhalten sollen. . „Seien Sie äußerst vorsichtig, verlassen Sie nicht die Wege, lassen Sie Ihre Hunde nicht frei laufen und meiden Sie Büsche“, erklärt die Gemeinde laut Berichterstattungen. „Er ist sehr gefährlich, wenn er gestört wird.“
Zuletzt soll das aggressive Wildschwein, welches bei Václavovice in der Nähe der polnischen Grenze heimisch ist, am Teich Kamenec gesehen. Die Region ist auch ein beliebtes Reiseziel, besonders für Wanderer.
Wildtier verletzte Jagdhund schwer: Nur OP konnte Vierbeiner retten
Die letzte Begegnung mit dem Schwarzkittel verlief tragisch. Bei einer Treibjagd vor etwa zwei Wochen griff das Tier mehrere Jagdhunde an. Einer, ein Rauhaardackel, erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass nur eine Operation das Leben des Vierbeiners retten konnte.
Auch die Jäger in der Region warnen laut BILD vor dem aggressiven Wildschwein. Einer der Waidmänner warnt davor, in den Wald nahe der Gemeinde zu gehen. Dort wäre man dann direkt im Revier des Tieres. „Wenn man einem Wildschwein gegenübersteht, kann man nicht mehr viel tun. Weglaufen ist unmöglich”, erklärt der Ivan Hoch, Vorsitzender des Jagdvereins. Zusätzlich seien die Tiere momentan in der Paarungszeit. Dadurch sei der Abschuss des aggressiven Tieres nicht möglich. „Es gibt in diesem Revier nur einen ausgewachsenen Keiler. Wenn er nicht da ist, bricht Chaos aus. Es würde zur unkontrollierten Vermehrung kommen“, sagt Hoch der tschechischen Tageszeitung „Deník“.






