Zu Wildunfällen kommt es immer wieder. Ein 27 Jahre alter Autofahrer machte, als er ein Reh vor sich auf der Straße sah, allerdings einen fatalen Fehler. Dieser Wildunfall führte dazu, dass sein Auto in Flammen aufging. Was ist passiert?
Wildunfall bei Löwenstein: Fahrer weicht Reh aus, Fahrzeug geht in Flammen auf
Am vergangenen Donnerstagabend (5. Februar 2025) kam es bei Löwenstein im Landkreis Heilbronn zu einem schweren Wildunfall. Nachdem der 27-jährige Autofahrer offenbar versuchte, einem Reh auf der Fahrbahn auszuweichen, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr in das neben der Straße liegende Waldstück. Dann prallte er laut Polizeibericht gegen einen Baum, woraufhin sein Fahrzeug Feuer fing und ausbrannte.
27-Jähriger nach Unfall leicht verletzt
Der Fahrer hatte nach der schweren Kollision Glück im Unglück. Er konnte sein Auto noch durch die Beifahrertür verlassen, bevor sich die Flammen ausbreiteten. Bei dem Unfall wurde der 27-Jährige leicht verletzt. Die Kreisstraße musste für Bergungsarbeiten und Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden. Der Schaden, der durch den Wildunfall verursacht wurde, wird auf 20.000 Euro geschätzt.
Alle zwei Minuten ein Wildunfall in Deutschland
Wildunfälle sind in Deutschland keine Seltenheit. Laut ADAC kommt es alle zwei Minuten zu einem Wildunfall auf deutschen Straßen. Der Automobilclub rät Fahrern daher zu erhöhter Aufmerksamkeit und vorausschauendem Fahren. Außerdem solle man es dringend vermeiden, Wildtieren auf der Straße auszuweichen. Denn die möglich Kollision mit Bäumen, Mauern oder sogar anderen Fahrzeugen stellt eine noch größere Gefahr für die beteiligten Person dar. Stattdessen solle man Abbremsen und sein Fernlicht ausschalten. Auch Hupen könne laut ADAC helfen, Tiere von der Fahrbahn zu vertrieben.






