Vogelgrippe betrifft Vogelpark Walsrode: Park muss schließen

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Im Vogelpark Walsrode ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Der Park muss vorübergehend schließen. © Unsplash/Kamil Switalski

Erneut sorgt ein Ausgriff der Vogelgrippe für Unruhe. In einem neuen Fall ist der Vogelpark Walsrode betroffen. Fünf Tiere starben in Folge einer Erkrankung an der Tierseuche. Experten bestätigen den Ausbruch.

Vogelpark Walsrode: Vogelgrippe-Ausbruch betrifft Gänse und Enten

Die Vogelgrippe betrifft nun auch den beliebten Vogelpark Walsrode in Niedersachsen. Fünf Enten und Gänse starben plötzlich in einer Voliere des Parks. Laboruntersuchungen konnten nun bestätigen, dass der Ausbruch der Geflügelpest dafür verantwortlich ist. Der Landkreis Heidekreis in Niedersachsen meldete den Ausbruch. Die erste Diagnose brachte Veterinäruntersuchungsinstitut Oldenburg. Daraufhin gab das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) die Bestätigung des Ausbruchs frei.

Maßnahmen und Einschränkungen nach Ausbruch der Tierseuche

Die Tiere, die ebenfalls in der betroffenen Voliere leben, müssen nun vorsorglich eingeschläfert werden. Darauf folgt die intensive Reinigung und Desinfektion des betroffenen Inventars, um weitere Infektionen zu vermeiden. Der weitere Vogelbestand im Park muss allerdings nicht wegen der Vogelgrippe getötet werden, solange dieser nicht von der Tierseuche betroffen ist.

Der Vogelpark Walsrode bleibt derweil in Folge des Ausbruchs der Vogelgrippe geschlossen. Besucher sollten sich darauf einstellen, dass der Einlass in den kommenden zwei Wochen nicht möglich sein wird. Für die Geflügelhalter in der Region um den Park hat der Ausbruch nach jetzigem Stand glücklicherweise keine Konsequenzen, noch sind keine Einschränkungen geplant.

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