Schalldämpfer in Hessen können ab sofort für die Jagd genehmigt werden

Jagd mit Schalldämpfer

Ministerpräsident hält Wort – ab sofort wird ein Bedürfnis zum Erwerb und Besitz eines Schalldämpfer in Hessen für eine Jagdlangwaffe aus Gründen des Gesundheitsschutzes grundsätzlich anerkannt.

Schalldämpfer in Hessen – ein weiteres Bundesland erlaubt die Flüstertüte

Nach der Veröffentlichung zur „Verwendung von Schalldämpfern für Jagdlangwaffen bei der Jagdausübung“ im Hessischen Staatsanzeiger vom 5. Juni 2017 können Schalldämpfer ab sofort und unabhängig von einer etwaigen Vorschädigung des Gehörs beantragt werden. Dies hatte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) auf dem Landesjägertag in Lorsch bereits angekündigt.

LJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Ellenberger hatte das hessische Innenministerium mehrfach persönlich aufgefordert, Genehmigungen für Schalldämpfer zu erteilen:

„Es ist auch nicht gerechtfertigt, diese nur für Jagdpächter, Förster oder Berufsjäger zu genehmigen“.

Dr. Walter Arnold (CDU) bekräftigte auf dem Landesjägertag, dass Schalldämpfer für jede Jägerin und jeden Jäger – in begründeten Ausnahmefällen zwei oder mehrere – zum Beispiel bei unterschiedlichen Langwaffenkalibern erhältlich sein sollen.

Sollte es bei der Beantragung von zwei oder mehreren Schalldämpfern zu einer Ablehnung des Antrags kommen, setzen Sie sich bitte direkt mit der LJV Geschäftstelle in Verbindung.

pm LJV Hessen

JAGD MIT SCHALLDÄMPFER – WELCHER SOLL ES SEIN?

Welche Schalldämpfer es gibt und warum man mit Schalldämpfer nicht nur „gesünder“ für das Ohr schießt, sondern auch besser trifft, haben wir in einem Dauertest herausgefunden.

Übrigens testen auch die JÄGER Leser immer wieder Schalldämpfer.

Traditionell einmal im Jahr lassen wir statt unseren Fachautoren sechs JÄGER-Leser in den schottischen Highlands Waffe, Jagdoptik und vieles mehr erproben.