Potentielle Umweltministerin beleidigt die Landbevölkerung

Steffi Lemke (dieGrünen) © Wikipedia/IngoKuzia

Steffi Lemke (dieGrünen) © Wikipedia/IngoKuzia

Ein starkes Stück hat sich die designierte Umweltministerin von Sachsen-Anhalt, Steffi Lemke ( die Grünen ) geleistet.

Am vergangenen Mittwoch, den 13.04.2016 demonstrierten Vertreter der ländlichen Bevölkerung, unter anderem Jäger, Landwirte und Forstwirte gegen die befürchteten Regularien der anstehenden Koalition zwischen SPD, CDU und den Grünen.

Das passt Frau Lemke offenbar gar nicht, weshalb sie sich im sozialen Netzwerk Facebook dazu hinreisen lies, die friedlichen Demonstranten als „reaktionären Mist“ zu beleidigen.

Screenshot Facebook

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Ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, für deren Interessen und Wohl Frau Lemke in der kommenden Regierungsperiode einstehen könnte.
Eine sachliche Auseinandersetzung mit besorgten Menschen, die für den Erhalt ihrer generationsübergreifenden Lebensweise demonstrieren, sieht anders aus.

Schade, denn eigentlich sollte Frau Lemke als studierte Agraringenieurin mit der Fachrichtung Tierproduktion wissen, warum Landwirte, Jäger und Forstwirte auf die Straße gehen.

Somit bleibt abzuwarten, ob die Demonstration am vergangenen Mittwoch nur der Anstoß für weitere Proteste war.
Dr. Hans-Heinrich Jordan, Präsident des ‪Landesjagdverbandes Sachsen-Anhalt, hatte in seiner Rede vor dem Landtag direkt an den Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts appelliert:
„Herr Ministerpräsident Haseloff, Ihre ‪CDU ist die stärkste Fraktion im Landtag. Nehmen Sie diese Verantwortung ernst. Ihre Wähler aus dem ländlichen Raum schaffen bleibende Werte in Sachsen-Anhalt und vertrauen auf Sie!“

DJV-Präsident Hartwig Fischer begrüßte besonders den Zusammenhalt der Verbände und sagte:
„Unser Frühwarnsystem funktioniert nach den Erfahrungen in anderen Bundesländern. Wir erleben leider allzu oft, dass unsere Arbeit als Jäger draußen zwar gelobt und Wert geschätzt wird und trotzdem bei Koalitionsverhandlungen Politikern als Spielball dient. Wir lassen uns nicht am Nasenring durch die Kulturlandschaft führen.“

Der DJV Präsident brachte es dann noch einmal auf den Punkt, als er betonte:
 „Jäger seien ausgebildete Naturschützer im Gegensatz zu vielen, die heutzutage Naturschutz predigten und nur Verbote lebten.“