Doppelmord bei Elchjagd: Vater und Sohn getötet

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In Norwegen hat ein Schusswaffenangriff auf eine Jagdgesellschaft für Entsetzen gesorgt. Bei Halden im Südosten des Landes erschoss ein 29-Jähriger am Sonntagmorgen zwei Mitglieder seiner eigenen Jagdgesellschaft und verletzte ein drittes Mitglied schwer. Die Polizei ermittelt wegen des Doppelmordes und versuchter Körperverletzung.

Doppelmord: Was bei Halden geschah

Der Vorfall ereignete sich gegen 7.30 Uhr am Sonntagmorgen im Waldgebiet rund um den Ørsjøen nahe Halden. Eine Gruppe von rund vierzehn Jägern hatte sich zur Elchjagd versammelt. Sie waren gerade dabei, die Stände für den Jagdtag zu besprechen, als der 29-Jährige das Feuer auf seine eigene Jagdgesellschaft eröffnete.

Zwei Männer wurden tödlich getroffen. Ein Vater (in den Siebzigern) und sein Sohn (in den Vierzigern) erlagen noch vor Ort ihren Schussverletzungen. Ein weiterer Mann wurde schwer verletzt und musste per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Zeugen machen unterschiedliche Angaben zur Zahl der Schüsse. Mehrere Anwesende sprachen von rund zehn Schüssen, die gfallen sein sollen.

Mutmaßlicher Schütze war selbst Teil der Jagdgesellschaft

Der Beschuldigte stammt aus Halden und war nach Polizeiangaben zuvor selbst Mitglied der betroffenen Jagdgesellschaft. In seiner Jugend war er mehrere Jahre lang im örtlichen Schützenverein aktiv. Nach den Schüssen legte er sein Jagdgewehr von sich aus nieder. Die anwesenden Jäger überwältigten ihn und sicherten die Waffe, bis die Polizei eintraf.

Nach Doppelmord: Konflikt als Hauptmotiv

Die Polizei geht derzeit von einem persönlichen Konflikt zwischen dem Beschuldigten und der Jagdgesellschaft als Auslöser als Ursache für den Doppelmord aus.  zwischen dem Beschuldigten und der Jagdgesellschaft als Auslöser aus. Mit hoher Wahrscheinlichkeit waren die Getöteten gezielt vom Schützen ausgewählt worden. Ein Polizeivertreter erklärte dazu: „Es gibt eine Verbindung zwischen dem Täter und dem Jagdteam. Die Haupthypothese ist, dass die Ereignisse aus einem Konflikt resultierten.“ Das genaue Motiv ist bislang nicht bekannt.

Der Mann hat inzwischen ein schriftliches Geständnis abgelegt und befindet sich in Untersuchungshaft. Sein Verteidiger bestreitet, dass es sich beim dritten, verletzten Opfer um einen versuchten Mord handelt. Er spricht stattdessen von Körperverletzung. Die Behörden haben zudem eine vorläufige rechtspsychiatrische Untersuchung des Beschuldigten angeordnet. Die norwegische Sonderermittlungsbehörde Kripos unterstützt die Ermittlungen vor Ort.