Im Trentino sorgen Bären nach ihren Winterschlaf für Aufruhr. In Tor hat eines des Raubtiere gleich zweimal angegriffen. Mehrere Kaninchen und Hühner starben, ein Hund wurde verletzt. Etwa 30 Kilometer südlich von Tor, in Garniga, soll ein Bär nun auch zwei Esel getötet haben.
Bär im Trentino: Raubtier tötet Esel – Besitzer schockiert
Zu den Vorfällen im Trentino berichtete „südtirol news“. Der Angriff auf die beiden Esel erfolgte nur wenige Meter entfernt von Trient. Der Halter der Esel, Guido Zanotelli, fand seine beiden Tiere am Mittwoch (25. Februar 2025) vormittags leblos im Schnee. Die beiden Esel Tonino, acht Jahre alt, und Gilberto, sechs Jahre alt, sollen bereits am frühen Morgen zwischen 5.30 und 6.00 Uhr getötet worden sein. Zu dem Zeitpunkt war noch nicht klar, dass ein Bär dafür verantwortlich war.
Zanotelli versuchte laut Berichterstattung, seine Tiere gegen Vormittag zu rufen. Er ging davon aus, dass die beiden Tiere wegen des Schneefalls im Stall sein. Als er nach den Eseln sah, machte er die grausame Entdeckung: Tonino lag reglos an einem Zaun, Gilberto ebenfalls leblos in der Nähe der Kirche. „Ich schrie und weinte“, sagt Zanotelli.
Tonino und Gilberto: Kinder-Lieblinge sterben trotz Schutzmaßnahmen
Erst, als er die Förster kontaktierte, konnten diese Klarheit schaffen: Ein Bär tötete seine Esel. Das Tier muss dafür eine etwa drei bis vier Meter hohe Mauer überwunden haben. Der elektrische Schutz des Zaunes am Gehege der Tiere hat durch den Schnee versagt. Zuvor hatte Zanotelli nach eigenen Angaben viel Geld in Schutzmaßnahmen investiert, „aber offensichtlich reicht das nicht.“ Zanotelli zeigt sich niedergeschlagen über den Vorfall: „Hunderte, ja Tausende von Kindern sind mit Tonino und Gilberto aufgewachsen. Ein Teil ihrer Herzen ist nun verloren.“
Bär greift Hund an und tötet Hühner und Kaninchen
Nur zwei Tage vor dem tragischen Vorfall in Garniga soll ein Bär in Ton gleich zweimal denselben Bauernhof angegriffen haben. Mehrere Kaninchen und Hühner hat das Raubtier angegriffen und verschleppt, ebenso hat es die Hofhündin Maia verletzt. Überwachungskameras konnten bestätigen, dass ein Bär verantwortlich war. Die Forstbehörde stellte für den Hof einen Elektrozaun.
Im Trentino leben inzwischen über 100 Braunbären. Der Bär wird in der Region also immer präsenter – dementsprechend häufiger sind Sichtungen, aber auch Angriffe auch andere Tiere.






