Bär greift Familie an: Sohn muss Tier erschießen

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Ein Förster wird plötzlich von einem Bären angegriffen. Der Sohn muss das Tier töten. © Unsplash/Max Saeling

Ein Förster wollte mit seinem Sohn und dem gemeinsamen Jagdhund lediglich den Holzbestand kontrollieren. Dann attackierte ein Bär die Gruppe. Der Sohn konnte das Tier in Notwehr toten, in Folge des fatalen Angriffs musste der Förster ins Krankenhaus.

Bär greift Förster und Sohn an: Familie wollte Holzstand prüfen

Berichten zufolge ereignete sich die fatale Begegnung mit dem Bären in der Slowakei. In einem Bergwald bei Ruzomberok, wollten ein Förster und sein Sohn zusammen mit ihrem Jagdhund den Holzbestand prüfen. Dort soll es dann laut dem österreichischen „Kurier“ zu dem Angriff gekommen sein.
Demnach griff der Bär die Gruppe plötzlich an, wobei er den Förster schwer verletzte. Der Sohn reagierte und schoss mehrmals auf das Raubtier. In Folge dessen starb das Tier und konnte weder Förster noch Sohn weiter verletzen.

Der verletzte Förster musste in ein Krankenhaus gebracht und dort aufgrund seiner Verletzungen behandelt werden. Für den Hund der Familie kam allerdings jede Hilfe zu spät: Der Sohn fand den Vierbeiner rund 200 Meter von dem Angriffsort entfernt mit schweren Verletzungen. Er konnte nicht mehr gerettet werden.

Bärin tötet Hund – warum war das Tier so aggressiv?

Der tote Bär soll Medienberichten zufolge ein säugendes Muttertier gewesen sein. In der Nähe der Angriffsstelle fand man drei Jungtiere, die schätzungsweise etwa einen Monat alt sein sollen. Die Jungtiere waren sichtlich geschwächt, Einsatzkräfte brachten sie in einen Zoo, da sie ohne ihre Mutter nicht lebensfähig wären. Muttertiere reagieren dann besonders aggressiv, wenn sie eine Gefahr für ihre Jungen sehen. Das könnte den plötzlichen, fatalen Angriff erklären.

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