Jack Russell Terrier – kompakter Jagdhund mit Charakter

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Der Jack Russell Terrier: Charakterstark, vielseitig und aufgeweckt. © Unsplash/Valeria Dubych

Der Jack Russell Terrier erfreut sich höchster Beliebtheit. Die kleinen, intelligenten Hunde finden Platz in so mancher Familie. Dabei handelt es sich bei ihnen um einen waschechten Jagdhund.

Die Herkunft vom Jack Russell Terrier

Der Jack Russell Terrier erhielt seinen Namen durch seinen ersten Züchter, den britischen Pfarrer John Jack Russell. Im Jahre 1819 soll er die Stammmutter des Jack Russell Terriers erworben haben. Danach züchtete er einen abgesonderten Schlag von Foxterriern.

Als um das Jahr 1850 der Rotfuchs in Australien eingeführt wurde, breitete sich das Raubtier im ganzen Land aus. Seitdem wurden Foxterrier aus England nach Australien gebracht. Da die direkten Nachkommen der Hündin von John Jack Russell mit ihrer niedrigen Größe besonders gut für die Fuchsjagd in Australien geeignet waren, wurden diese Terrier besonders dringend gebraucht. 1972 wurde dann schlussendlich der Jack Russell Terrier Club of Australia gegründet. 1991 erkannte der Australian National Kennel Council die Hunderasse an, 2000 dann die FCI. Der Jack Russell Terrier ist also offiziell eine australische Rasse mit britischen Ursprüngen.

Wie sieht der Jack Russell Terrier aus?

Der Jack Russell Terrier gilt als kleiner Hund mit einer Höhe von 25 bis 30 Zentimetern und einem optimalen Gewicht von 5 bis 6 Kilogramm. Die kleinen Terrier gelten als kurzbeinig und grundsätzlich länger als hoch. Die Ohren hängen des Terriers sind hängend. Das Fell des Terriers ist glatt-, rau oder stockhaarig und vorwiegend weiß mit Flecken in braun, schwarz oder lohfarben. Die Rute hängt herab.

Der Jack Russell Terrier als Jagdhund

Ursprünglich für die Fuchsjagd entwickelt, zeigt sich der Jack Russell Terrier als wahrer Allrounder im Revier. Neben seiner Königsdisziplin, der Baujagd, sind auch die Stöberjagd sowie Bewegungsjagden Einsatzgebiete, für die die kleinen Hunde bestens geeignet sind. Auch die Wasserjagd zählt zu seinen Stärken, die die kleinen Terrier als grundsätzlich wasserfreudig gelten. Mit dem kleinen Tier holt man sich also ein ordentliches Gesamtpaket ins Revier.

Aufgaben und Herausforderungen für den Umgang mit dem kleinen Terrier

Die Hunde brauchen viel Bewegung und Erziehung, sie profitieren von klaren Grenzen und ausreichender Auslastung. Wer seinen Jack Russell Terrier nicht genug beschäftigt, läuft Gefahr, ein Tier mit eindeutigen Verhaltensauffälligkeiten im Hause zu haben. Wer sich das aktive Tier zutraut, hat allerdings nicht nur einen kompetenten Partner um Revier, sondern auch ein Familienmitglied, das alle Mitbewohner auf Trab hält.

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