Dem Hundeführer über die Schulter geschaut

Dem Hundeführer über die Schulter geschaut: schweißtreibende Arbeit bei Mais- und Schilfjagd auf Schwarzkittel.

Matthias Steinhöfel strahlt das aus was man allgemeinhin als Passion beschreibt: Konzentration im Blick, ein gespanntes Lächeln und die Vorfreude darauf endlich loslegen zu dürfen.

Im Landkreis Wolfenbüttel soll er mit seiner Meute aus Deutschen Wachtelhunden, Bracken und Terriern helfen den Schwarzwildbestand zu regulieren.Schwierige Jagden in Maisschlägen und Schilfzonen sind sein Spezialgebiet, darum ist er auch mit der kompletten Organisation der Jagd betraut.Bestandsregulierung zur Wildschadensvermeidung heißt das Ziel, eine verantwortungsvolle und notwendige Aufgabe.Wo die klassische Ansitzjagd an die Grenzen ihrer Möglichkeiten stößt, beginnt die Arbeit von Matthias Steinhöfel und seinen Hunde.

„Rufen und Schreien schreckt die Sauen nicht mehr auf, sie haben sich längst an den Menschen gewöhnt. Nur Hunde üben genug Druck aus.“

Das Beunruhigen der Sauen im dichten Schilf und in den mannshohen Maisfeldern ist eine im wahrsten Sinne des Wortes schweißtreibende Arbeit, die Hunde und Jäger an ihre Grenzen bringt.

Ein spannender Einblick in die Arbeitswelt eines der engagiertesten Hundeführer Norddeutschlands.