Jagdmesser – Was gilt es beim Kauf zu beachten

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©Pixabay. Jeder Waidmann braucht ein sinnvolles Jagdmesser.

Jägerequipment online kaufen – diese Fehler vermeiden

Das Jagdmesser ist ein wichtiges Equipment für den Jaeger und leistet nützliche Dienste, womit es in jeder Situation verlässlich sein muss. Es wäre nicht auszudenken, wenn plötzlich die Klinge während des Einsatzes bricht oder diese nach wenigen Schnitten wieder stumpf ist. Aus diesem Grund gilt es beim online Kauf von eben diesem Jäger Equipment – sowie bei allen anderen Dinge– einige grundlegende Dinge zu beachten, so Betrugstest.com.

Jagdmesser – der unverzichtbare Outdoor Begleiter

© Sebastian Pociecha/Unsplash

Beim Messer handelt es sich um eine der ältesten Waffen, die von der Menschheit genutzt wird. Selbst auf der Jagd begleitet es die Menschen seither. Im Laufe der Jahrtausende hat sich aus dem „einfachen“ Messer ein hochspezialisierter Helfer in Form von Jagdmessern entwickelt.

Die scharfen, robusten Klingen werden von den Jägern für verschiedenste Aufgaben benötigt. Aber selbst unter Campern und Anglern sowie Outdoor-Fans ist das Jagdmesser gefragt. Beim Kauf eines Jagdmessers, sei es online oder im Fachgeschäft gilt es auf bestimmte Qualitätsmerkmale zu achten. Denn schließlich ist ein hochwertiges Jagdmesser eine Anschaffung fürs Leben. Wird es gut gepflegt, dann wird sein Besitzer lange Freude daran haben. Eben aus diesem Grund lohnt es sich, beim Kauf auf die Qualität zu achten und die unterschiedlichen Jagdmesser genau unter die Lupe zu nehmen.

Der Kauf des Jagdmessers – auf diese Dinge sollte geachtet werden

Der Kauf eines Jagdmessers für den professionellen Einsatz, sollte nicht überstürzt werden. Denn es ist eine gewisse Wertigkeit wichtig. Neben den Materialien und der guten Handhabung ist ebenfalls die Verarbeitung wichtig, denn so wird sichergestellt, dass das sogenannte „Jagdbesteck“ nur einmal gekauft werden muss.

Beim Budget sollte für ein hochwertiges Jagdmesser eine Summe zwischen 100 und 150 Euro eingeplant werden. Soll das Messer ausschließlich zum Angeln genutzt werden oder auf Campingausflügen, dann ist ein günstigeres Modell denkbar.

  • Material: Es ist unverzichtbar, dass die Klinge aus Edelstahl ist. Zwar sind die modernen Materialien wie Damast oder Kohlenstoffstahl extrem scharf und langlebig, aber sind für anfälliger für Rost. Der Griff sollte aus Edelstahl oder Hirschhorn bestehen, wobei auch Holzgriffe möglich sind. Auf Plastikgriffe sollte hingegen verzichtet werden.

 

  • Stabilität: Vor dem Kauf sollte überlegt werden, wie das Jagdmesser zum Einsatz kommt. Wird „nur“ Fisch damit ausgenommen, dann ist ein kleines Messer mit einem Gewicht von 100 Gramm und einer kurzen Klinge ausreichen. Doch mit diesem ist es nicht möglich, Äste zu spalten. In dem Fall ist ein Survivalmesser, so wie John Rambo es in seinen Filmen – und auch dem letzten „Rambo Last Blood“ nutzt – die bessere Wahl.

 

  • Länge: Beim Kauf muss auf jeden Fall auf die Länge des Messers und dabei speziell der Klinge geachtet werden. Sollte die Länge der Klinge mehr als 12 Zentimeter betragen, dann ist es nicht erlaubt das Messer offen, bspw. am Gürtel zu tragen. IN dem Fall gehört das Jagdmesser in den verschlossenen Rucksack.

Feststehend oder Klappmesser?

© Vladislav M./unsplash

Im Handel sind Jagdmesser als Klappmesser sowie feststehende Messer erhältlich. Aufgrund der Stabilität, der Sicherheit und der leichteren Reinigung sind die feststehenden Modelle bei den Jägern beliebt. Zumeist beträgt die Klingenlänge 15 Zentimeter. Jagdplauten und Hirschfänger bilden hier Ausnahmen und weisen Gesamtlängen von über 70 Zentimeter auf.

Für unterschiedliche Arbeiten benötigen Jaeger unterschiedliche Messer. Häufig werden diese als Waidbestecke in einer gemeinsamen Scheide mitgeführt. Für die Griffe kommen robuste und rutschfeste Materialien zum Einsatz, wie eben Holz oder Hirschhorn.

Bei den klappbaren Jagdmessern ist es möglich, je nach Verwendungszweck die Klingen auszutauschen. Hauptsächlich kommen Jagdmesser für das Aufbrechen – Entfernen der Eingeweide – des erlegten Wildes zum Einsatz. Oftmals führt ein Jaeger nur ein Messer mit sich und daher muss sich dieses ebenfalls zum Abfangen – Stich in die Brust, ins Herz – oder Abknicken – Stich in das Rückenmark am Schädel – des angeschossenen Tieres eignen. Für das Zerlegen und das häuten kommen spezielle Messer zum Einsatz.

Bei den bekannten Herstellern von Jagdmessern in Deutschland handelt es sich um Böker, Herbertz und Puma.

Das Jagdmesser und das Gesetz – was ist erlaubt und was nicht?

Zum Schluss noch ein Hinweis auf das Gesetz bzw. die rechtlichen Grundlagen. Denn bei einem Messer handelt es sich um eine Waffe und diese gehört ausschließlich in verantwortungsvolle Hände. Ein Jagdmesser fällt, wie alle Messer unter das Waffengesetz. Somit ist es erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr erlaubt ein solches Messer zu erwerben und mit sich zu führen. Jedes Messer, das als Einhandmesser verwendbar ist, muss in einer Messerschneide und idealerweise im Rucksack verstaut werden. Sobald die Klinge länger als 12 Zentimeter ist, gehört das Messer grundsätzlich in den Rucksack. Das bedeutet, dass das riesige Survivalmesser nicht in der Öffentlichkeit sichtbar getragen werden darf – trotz seiner nützlichen Funktionen.

Generell sind in Deutschland folgende Messer verboten: Faustmesser, Fallmesser und Butterfly-Messer. Bei diesen handelt es sich zwar nicht um Jagdmesser, aber dennoch sollte es hier der Vollständigkeit erwähnt werden.

Text: Partner