Vogelgrippe tötet zahlreiche Schwäne in Berlin

In Berlin sind vor etwa zwei Wochen mehrere Schwäne verstorben – die Tiere waren Teils im Landwehrkanal eingefroren. Inzwischen ist klar: Die Vogelgrippe ist verantwortlich.

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In Berlin sind mehrere Schwäne verstorben - die Tiere waren Teils im Landwehrkanal eingefroren. © Unsplash/Erik van Dijk

Auch Berlin ist von der Vogelgrippe betroffen. Im Landwehrkanal trieben vor etwa zwei Wochen mehrere tote Schwäne umher. Anfangs war die Todesursache unklar. Jetzt ist klar: Die Geflügelpest ist verantwortlich.

Vogelgrippe in Berlin: Zahlreiche Schwäne versterben in Landwehrkanal

Ein makabres Bild zeichnete sich vor etwa zwei Wochen in Berlin ab: Zahlreiche tote Schwäne trieben im Landwehrkanal umher. Einige der Tiere waren im Eis festgefroren. Anfangs war unklar, warum die Tiere verendet sind, man ging davon aus, dass die Tiere auch verhungert sein könnten. Laut Verbraucherschutzverwaltung gibt   es nun allerdings Klarheit: 14 Kadaver aus Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte wurden untersucht und positiv auf die Vogelgrippe getestet.

Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt Infektion mit Tierseuche bei verstorbenen Schwänen

Genauer konnte bei drei der toten Schwäne aus dem Landwehrkanal in Friedrichshain-Kreuzberg die Vogelgrippe zweifelsfrei nachgewiesen werden. Auch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigte die Befunde. Laut Verbraucherschutzverwaltung bestehe bei zwei weiteren der töten Vögel aus Kreuzberg sowie den neun weiteren verstorbenen Schwänen der Verdacht auf Vogelgrippe. Demnach weisen Untersuchungen im Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB) auf eine Infektion mit der Tierseuche hin. Das FLI habe diese Befunde allerdings noch nicht bestätigt.

Vogelgrippe in Deutschland: Geflügelbetriebe, Wildvögel und Katzen betroffen?

Immer wieder kommt es zu Ausbrüchen der Vogelgrippe in Deutschland. Häufig sind Geflügelbetriebe oder Tierparks betroffen, die Vögel halten. Aber auch Wildvögel können sich anstecken – wie auch in diesem Fall. Einige Berichte für den Ausbruch der Geflügelpest bei Hauskatzen haben für Aufruhr gesorgt. Generell gilt allerdings, dass nur Menschen, die konkreten Kontakt mit Vögeln haben – etwa Mitarbeiter von Geflügelbetrieben – akut ansteckungsgefährdet sind.

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