Entenjagd mit Lockvögeln ist spannend. Wenn aber ein Delfin als Gast durch das Lockbild schwimmt, wird es beeindruckend.
Wie funktioniert die Lockjagd mit Lockenten?
In eher flacheren Gewässerteilen werden schwimmende Lockvögel aus Kunststoff ausgelegt. Damit sie nicht abtreiben, werden die Kunstenten mit an Schnüren befestigten Gewichten beschwert. Neben den regulären Lockenten gibt es auch nur Hinterteile, die einen gründelnde Ente nachahmen oder Modelle mit rotierenden Schwingen. Um für Bewegung auf dem Wasser zu sorgen gibt es sogar Lockenten, die mit kleinen Motoren immer wieder untertauchen oder Wasser verspritzen. Wird das ganze von den Jägern noch durch Lockrufe aus speziellen Lockern unterstützt, entsteht für vorbeifliegende Enten ein absolut realistisches Bild eines interessanten Futterplatzen mit einer Entenansammlung.
Delfin während der Entenjagd zwischen Lockenten
In Deutschland findet die Jagd mit dem Entenlockbild relativ selten statt und dann oft in der Dämmerung. In Nordamerika ist die Entenjagdsaison ein fester Bestandteil des Jahres und bewegt Millionen von Jäger. Dort findet die Jagd vor allem tagsüber statt.
Während einer solchen Jagd filmte Kati Barnes im US-Bundesstaat South Carolina eine beeindruckende Szene. Zwischen den ausgelegten Lockenten ist zuerst nur eine Flosse zu sehen. Was zuerst auch ein großer fisch sein könnte, sorgt für einen große Überraschung. Denn das explodiert kurz darauf. Ein Delfin schiebt sich rasant durch das Lockbild. In dem Video ist noch die Befürchtung von Barnes zu hören, dass der Delfin sich nicht in den Ankerschnüren der Lockenten verheddern solle. Der Meeressäuger schafft es ohne Problem durch das Lockbild. Vermutlich war der Delfin auf Beutesuche und wollte in dem seichten Wasser vermutlich Fische aufscheuchen. In den Küstengewässern der südllichen USA gibt es für Wasserwildjäger hin und wieder Anblick der Meeressäuger. Dass sich ein Delfin jedoch so durch ein Lockbild „wühlt“ ist dann doch eher eine seltene Ausnahme.
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an






