Auf einer Autobahn bei Ludwigslust-Parchim ist ein Fahrer mit einem Wolf kollidiert. Das Tier verendet noch am Unfallort. Der Straßenverkehr bleibt auch weiterhin die häufigste Todesursache für Wölfe in Deutschland.
Wolf kollidiert mit LKW: Raubtier in Ludwigslust-Parchim verendet
Erneut ist ein Wolf im Straßenverkehr verendet. Ein Fahrer kollidierte mit dem Raubtier auf der A24 im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Am Sonntagmorgen (1. Februar 2025) lief das Tier zwischen den Anschlussstellen Parchim und Suckow auf die Fahrbahn. Dort stieß er mit einem Sattelzug zusammen. Das teilte die Polizei mit.
Wölfe in Deutschland: Straßenverkehr bleibt häufigste Todesursache
Der Fahrer des Sattelzugs blieb in Folge des Unfalls unverletzt. An seinem Fahrzeug entstand allerdings ein Sachschaden. Der Wolf überlebte die Kollision nicht. Sein Kadaver wurde geborgen und das zuständige Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie verständigt.
Der Straßenverkehr ist seit geraumer Zeit die häufigste Todesursache für Wölfe in Deutschland. Laut der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf gab es im Jahr 2025 137 nachgewiesene Totfunde. In 99 Fällen ist das Verenden der Raubtiere auf Verkehrsunfälle zurückzuführen. Und auch 2026 kam es zu mehreren Wildunfällen, in deren Folge eines der Raubtiere verendete.






