Erneut zwei tote Wölfe durch Kollisionen im Straßenverkehr

Toter Wolf auf der A24 ©Polizei Brandenburg

Toter Wolf auf der A24 ©Polizei Brandenburg

Erneut zwei tote Wölfe durch Kollisionen im Straßenverkehr
 
Am vergangenen Freitag wurde offenbar auf der A24 Höhe Herzsprung (Brandenburg) ein Wolf von einem Fahrzeug erfasst und auf den Seitenstreifen geschleudert. Der Fahrer fuhr anschließend ohne Meldung zu machen weiter.
 
Gegen 16:25 Uhr meldete ein anderer Autofahrer den Kadaver des Wolfes der zuständigen Autobahnpolizei. Nach Polizeiangaben bestätigte Robert Franck, Mitarbeiter des Landesumweltamtes und OPR (Wolfsbeauftragter) vor Ort, dass es sich um einen circa dreijährigen Wolfsrüden handelte.

Der verendete Rüde wurde zur Untersuchung in das Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) verbracht.

Auch Sachsen kam es zu einer für den Wolf tödlich endenden Kollision auf der Autobahn.
Die Sächsische Zeitung berichtet, dass am Montag ein VW-Transport auf der Autobahn A4 bei Ottendorf-Okrilla einen Wildunfall hatte. Augenzeugenberichte und Fotos deuten tatsächlich auf einen Wolf hin. Der Tierkadaver wird nun ebenfalls vom Berliner Leibniz-Institut untersucht dies zu bestätigen.