Wolf im Straßenverkehr: Todesfälle werden immer häufiger

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© Pixabay/Marcel Langthim

In Sachsen kommt erneut ein Wolf bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Das Raubtier läuft auf die Straße, als ein Auto es plötzlich erfasst. Der Fahrer selbst kommt unverletzt davon.

Wolf in Sachsen: Verkehrsunfall bei Weißkeißel nahe der polnischen Grenze tötet Raubtier

Weißkeißel in Sachsen. In der Nähe der polnischen Grenze ist erneut ein Wolf bei der Kollision mit einem Auto ums Leben gekommen. Die Polizei berichtete über den Vorfall. Demnach war das Tier bei Weißkeißel im Landkreis Görlitz unterwegs. Dort versuchte es, eine Fahrbahn zu kreuzen. Ein 38-Jähriger war an dieser Stelle gerade mit seinem Fahrzeug unterwegs, als er das Tier direkt vor sich bemerkte. Es kam zum Zusammenstoß. Der Wolf überlebte nicht, der Fahrer selbst blieb unverletzt. Zu Schäden am Fahrzeug oder Verkehrsbehinderungen in Folge des Unfalls ist nichts bekannt.

Wölfe in Deutschland: Verkehr als häufigste Todesursache

Bedauerlicherweise kommt es immer häufiger dazu, dass Wölfe in Deutschland im Straßenverkehr verenden. Es handelt sich um die häufigste Todesursache. Laut der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf gab es im Jahr 2025 137 nachgewiesene Totfunde. In 99 Fällen ist das Verenden der Raubtiere auf Verkehrsunfälle zurückzuführen. Dieser traurige Trend setzt sich auch im Jahr 2026 fort. Erst kürzlich kam es in Brandenburg zu einem Unfall, bei dem gleich zwei Wölfe von einem Auto erfasst wurden und ins Leben kamen.

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