Bär nistet sich wochenlang in Haus ein: Paintball vertreibt Tier

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Ganze 37 Tage nistete sich ein Bär in dem Keller eines Wohnhauses ein. Die Behörden konnten das Tier nicht verscheuchen. © Unsplash/Max Saeling

Ein Bär brach in ein Wohnhaus ein und machte es sich dort wochenlang bequem. Behörden rückten an, um das Raubtier zu fangen. Dies ist nun nach über einem Monat gelungen.

Raubtier sorgt für Probleme in Wohnhaus: Bär nistet sich wochenlang ein

Wer ein Haus besitzt, teilt dieses ungern mit ungebetenen Gästen. Dazu gehören auch Wildtiere. Ob Marder, Waschbär oder Vögel: Tiere können für mächtig Probleme im Eigenheim sorgen. Dass ein ausgewachsener Bär das eigene Haus einnimmt, ist dennoch ein Phänomen. Vor allem dann, wenn das Raubtier sich über mehrere Wochen einnistet.

Bär besetzt Haus in Kalifornien über 37 Tage lang

Genau das ist einem Mann in Kalifornien passiert. Laut dem Stern lebte ein Bär ganze 37 Tage lang in seinem Haus. Bereits Ende November 2025 brach das Tier in den Keller des Hauses ein. Laut Besitzer begann der Berichterstattung zufolge damit eine lange Zeit voller Sorge. Denn auch der zuständige Sherriff zeigte sich als zu beängstigt, um das Tier aus den Kellerräumen zu vertreiben.

Wildtierbehörde scheitert: Raubtier von Aktivist mit Paintball-Gewehr vertrieben

Daher mussten härtere Maßnahmen ergriffen werden. So nahm sich die Wildtierbehörde vor Ort der Problematik um den ungebetenen Gast an. Damit der Bär endlich aus dem Keller des Hauses verschwindet, versuchten die Mitarbeiter, das Raubtier mit einer Duftfalle herauszulocken. Relativ schnell kam es auch zu einem Erfolgsmoment, bei dem sich tatsächlich ein Raubtier in der Falle befand. Schnell stellte sich allerdings heraus: Es handelt sich um ein anderes Individuum. Der gesuchte Meister Petz war weiterhin im Keller zuhause.

Das Problem tatsächlich lösen konnte schlussendlich einer der Helfer der Aktivistengruppe „Bear-League“. Dieser verscheuchte das Raubtier mit einem Paintball-Gewehr. Nur kurze Zeit später kam der Bär wieder. In Zwischenzeit konnte der Hausbesitzer sich allerdings vorbereiten und seinen Keller elektrisch absichern. Damit hat der Mann hoffentlich seinen ungebetenen Gast vollständig vertrieben.

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