Seit mehr als einem Monat muss ein Mann in der Nähe von Los Angeles sich sein Haus mit einem nicht geladenen Gast teilen. Ein Bär hat sich in dem Keller des Hauses eingenistet. Die Behörden versuchten, das Tier mit einer Falle zu fangen. Dabei erwischten sie allerdings einen anderen Bären. Der Betroffene lebt weiterhin in Angst vor dem großen Raubtier in seinem Haus.
Bär nistet sich in Haus bei Los Angeles ein
In Altadena im Nordosten von Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien hat sich ein Bär in dem Keller eines Hauses eingenistet. Der Hausbesitzer versuchte bereits mehrfach, das Raubtier zu vertreiben, blieb allerdings erfolglos. Mehrere US-Medien berichteten bereits über die skurrile Wohnsituation. Videos zeigen unter anderem, wie der Bär durch ein kleines Fenster in den Kellerraum eindringt und wieder hinaussteigt.
“Ich bin die ganze Zeit nervös”, sagt der Hausbesitzer Ken Johnson zum TV-Sender NBC News. Wenn der Bär sich im Keller bewegt, hört der Hausbesitzer laute Geräusche unter dem Boden.
Angst und Schrecken für Hausbesitzer und seine Katze
Der Bär ist allerdings kein fremdes Tier für Johnson. Das Raubtier besuchte sein Haus in der Vergangenheit bereits öfter, verschwand dann allerdings immer wieder. Im Keller hat das Tier nun wahrscheinlich einen Unterschlupf finden können. Für Johnson hat das Konsequenzen. So hat der Bär inzwischen seinen Mülleimer zerstört. Leiden tut besonders Johnsons Katze: Das Kratzen und Fauchen des Bären stresst den Stubentiger zunehmend. Zwar haben Wildtierexperten bereits empfohlen, das Haus mit einer Barriere vor Raubtieren zu schützen. Laut dem Hausbesitzer blieb das in der Vergangenheit allerdings erfolglos.
Behörde versucht, Hausbesitzer zu helfen: Jagd auf Bär bleibt erfolglos
Der Bär ist auch beim kalifornischen Ministerium für Fischerei und Wildtiere bekannt – das ist daran erkennbar, dass das Raubtier eine Ohrmarke hat. Demnach handelt es sich um “Yellow 2120”, ein Weibchen mit einem Gewicht von etwa 250 Kilogramm.
Auch die örtliche US-Wildtierbehörde versuchte bereits, Johnson dabei zu helfen, das Raubtier von seinem Grundstück zu verjagen. Dafür stellten die zuständigen Kräfte eine große Metallfalle auf, die sie mit Lockstoffen präparierten. Damit wollte man die Bären-Dame aus ihrem Unterschlupf locken.
Vor einigen Tagen war es dann soweit: Tatsächlich ging ein Bär in die Falle. Bei der Kontrolle des Raubtiers merkten die Biologen allerdings, dass nicht das gesuchte Tier gefangen wurde. Stattdessen hatten die Wissenschaftler einen jungen, männlichen Bären vor sich. Die Biologen markierten das Tier und ließen es zurück in die Freiheit. Das Problem des Hausbesitzers konnte damit allerdings nicht gelöst werden.






