Laut Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal hat der Wolf, der in einer Einkaufspassage in Altona eine Frau verletzte, den gesamten Senat der Hansestadt in Atem gehalten. Etwa eine Woche nach dem Vorfall wurde das Tier nun laut Umweltbehörde am Ostersonntag (5. April 2026) freigelassen. Das Tier sei mit einem Sender ausgestattet und „auf Bewährung“ ausgewildert worden.
Wolf nach Vorfall in Hamburg ausgewildert: Tier mit Sender ausgestattet
Genaue Informationen zum Ort der Freilassung oder dem derzeitigen Aufenthaltsort des Raubtiers gibt es aus Tierschutzgründen nicht. Laut Umweltministerium in Hannover fand die Auswilderung im Süden des Hamburger Stadtgebiets nahe der Grenze zu Niedersachsen statt. Nach dem Angriff verweilte der Wolf vorerst in einer Wildtierauffangstation im niedersächsischen Sachsenhagen, bis eine Entscheidung zum Umgang mit dem Raubtier feststand. Eine Einschläferung oder die Aufnahme in einem Tierpark kamen demnach nicht infrage. Daher kam es zur Auswilderung inklusive Peilsender.
Der Sender, den der Wolf nun trägt, soll die Nachvollziehbarkeit des Standorts des Tieres gewährleisten. Sollte das Tier sich auffällig verhalten, wäre dies dadurch leicht nachweisbar. Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) sprach diesbezüglich von einer „Auswilderung auf Bewährung“.




