Am letzten Wochenende im Februar hat ein Jäger im Landkreis Cuxhaven einen Wolf erschossen. Innerhalb des Landkreises gab es eine „artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung zur letalen Entnahme“. Die den Abschuss einer bestimmten Wölfin genehmigt hat. Diese sorgte mit einer Vielzahl von Angriffen auf Nutztiere für Aufruhr. Bei der bestimmten Wölfin handelte es sich um ein Tier mit der genetischen Kennung GW2492f. Doch wurde bei der Umsetzung der Genehmigung auch das „richtige Tier“ getötet?
Wolf in Cuxhaven erschossen: „Problemwölfin“ getötet
Um das zu klären, hat das Senckenberg-Institut eine DNA-Probe der Wölfin untersucht. Der Landkreis Cuxhaven bestätigt nun: Tatsächlich handelt es sich bei dem getöteten Wolf um die „Problemwölfin“ GW2492f.
Nachdem diese Wölfin nachweislich für zahlreiche Nutztierrisse in der Region verantwortlich war und viel Leid und Unruhe verursacht hat, ist das vorliegende DNA-Ergebnis ein gutes Zeichen für die lokale Land- und Viehwirtschaft“, erklärt Cuxhavens Landrat Thorsten Krüger (SPD). Das Tier war für 20 Tode von Schafen in der Gemeinde Stinstedt. Dabei habe das Tier auch rund 100 Tiere umhergehetzt. Dabei handelt es sich nicht um den ersten Vorfall, bei dem diese spezifische Wölfin Nutztiere angegriffen hat. Bereits seit 2022 gibt es Berichte zu Angriffen in verschiedenen Orten innerhalb des Landkreises Cuxhaven.
Ausnahmegenehmigung erloschen: Landrat sieht Erfolg im Wolfsmanagement
Mit dem Abschuss ist die Ausnahmegenehmigung, die ausschließlich für diese Wölfin galt, erloschen. Der Landrat sieht den Abschuss als großen Erfolg für den Umgang mit der Causa Wolf: „Das Ergebnis zeigt, dass auffälligem Rissverhalten effizient und rechtssicher begegnet werden kann. Ich danke allen Beteiligten, die an dieser schnellen Umsetzung mitgewirkt haben.“






