Vogelgrippe in Brandenburg: 20.000 Enten verstorben

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In Brandenburg kam es erneut zu einem Vogelgrippe-Ausbruch. 20.000 Enten sind betroffen. © Unsplash/Engin Akyurt

Erneut betrifft die Vogelgrippe einen Geflügelbetrieb. Im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg) betrifft der Ausbruch der Geflügelpest 20.000 Enten, die nun laut Kreissprecherin gekeult werden müssen.

Vogelgrippe im Landkreis Märkisch-Oderland: 20.000 Enten betroffen

Die „Märkische Oderzeitung“ berichtete über den Ausbruch der Vogelgrippe. Der betroffene Betrieb befindet sich in Altlangsow bei Seelow. Betroffen ist der gesamte Bestand an Pekingenten, circa 20.000 Tiere. Diese müssen in Folge des Ausbruchs innerhalb des Betriebs gekeult werden, wie die Kreissprecherin Johanna Seelig erklärt.

Neue Schutzzone sorgt für strenge Auflagen für Betriebe

Zusätzlich haben die Behörden eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern um die Ausbruchsstelle eingerichtet. Hinzu kommt eine Überwachungszone mit zehn Kilometern Radius. Für Geflügelhalter innerhalb dieser Zonen bedeutet das, dass sie strenge Auflagen einhalten müssen, um die Vogelgrippe zu bekämpfen. Dazu zählt unter anderem eine Stallpflicht.

Vogelgrippe-Fälle in Brandenburg häufen sich

In Märkisch-Oderland kam es kurz zuvor bereits zu einem Ausbruch der Vogelgrippe. Ende Januar war ein Betrieb in Gorgast betroffen, in diesem mussten 18.000 Puten gekeult werden. In Brandenburg gab es seit Herbst 2025 laut Agrarministerium 18 offiziell registrierte Fälle der Geflügelpest in Geflügelbetrieben. Mit schwerwiegenden Folgen: Über 250.000 Tiere mussten laut Angaben von „rbb24“ getötet werden. Insgesamt kommt es immer wieder zu Ausbrüchen innerhalb Deutschlands. So sind unter anderem ein beliebter Vogelpark sowie mehrere Wildvögel in unterschiedlichen Regionen betroffen. Inzwischen dürfen Jäger gezielt in einigen Regionen Wildtiere, die von der Krankheit betroffen sind, erlösen. In Betrieben führt ein Ausbruch allerdings regelmäßig zur Tötung gesamter Bestände. Das hat nicht nur Tierleid, sondern auch wirtschaftliche Schäden zur Folge.

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