Rehkitzrettung: BMLEH fördert Drohnen mit Wärmebildtechnik

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Das BMLEH fördert auch 2026 die Rehkitzrettung. Helfen sollen Drohnen mit Wärmebildtechnik. © Unsplash/Vincent van Zalinge

In einer Pressemitteilung bestätigt das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat die Förderung von Drohnen mit Wärmebildtechnik für die Rehkitzrettung. Anträge können bis zum 30. Juni 2026 gestellt werden.

Erfolg für Rehkitzrettung: BMLEH fördert Drohnen mit Wärmebildtechnik

Rehkitze und andere Wildtiere suchen besonders im Frühjahr Schutz im hohen Gras. Das schützt zwar vor Fressfeinden, macht sie aber auch für Landwirte nahezu unsichtbar. Wird dort gemäht, kann das eine lebensgefährlichen Falle für die Jungtiere werden. Immer wieder werden Wildtiere durch Mähwerke verletzt oder getötet.

Rehkitzrettung: Bundesministerium fördert Wärmebild-Drohnen mit 2.1 Millionen Euro

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) fördert daher auch dieses Jahr wieder die Anschaffung von Drohnen zur Rehkitzrettung. 2,1 Millionen Euro stehen hierfür zur Verfügung. Drohnen mit Wärmebildtechnik stellen aktuell die effektivste und zeitsparendste Möglichkeit zur Wildtierrettung dar. Ziel ist es, die Geräte flächendeckend zu etablieren, um Wildtiere, insbesondere Rehkitze, besser vor Verletzungen oder dem Tod zu schützen. Betroffen sind vor allem Rehkitze, da in ihren ersten Lebenswochen die erste Mähperiode des Grünlands ansteht. Anstatt zu fliehen, verharren Kitze reglos auf dem Boden, wenn ihnen Gefahr droht.

Millionenförderung für den Tierschutz: Bundesminister äußert sich

Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, sagt dazu: „Aus der Fahrerkabine der großen Traktoren sind die Wildtiere häufig nicht zu sehen. Das wird vor allem vielen Rehkitzen zum Verhängnis. Mit unserer Millionenförderung helfen wir effektiv und fördern damit auch den Tierschutz. Ich habe mich dafür stark gemacht, dass wir die Förderung trotz der angespannten Haushaltslage auch dieses Jahr fortsetzen. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, sowie den Jäger- und Hegegemeinschaften, die vor Ort die Rehkitze retten – ihr seid unverzichtbar!“
Das BMLEH setzt diesmal auf eine Festbetragsfinanzierung von 3000 Euro. Dadurch können Anträge schneller bearbeitet und die Drohnen frühzeitiger eingesetzt werden. Mit der Rehkitzrettung geht es also auch im folgenden Jahr weiter.

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