Wo Fuchs und Hase sich „Guten Tag“ sagen

Hasenportrait ©Willi Herr

Hasenportrait ©Willi Herr

Wo Fuchs und Hase sich „Guten Tag“ sagen

Die Ausstellung „Tiere sehen Dich an“ zeigt vom 5. November 2015 bis 15. Januar 2016 Gemälde des Malers Willi Herr im Kreishaus Limburg.

Wer wünschte sich nicht, mit Fuchs oder Hase, Elch oder Krähe einmal ausgiebig auf Augenhöhe zu sein? Dazu gibt es derzeit reichlich Gelegenheit. In der aktuellen Ausstellung des Limburger Kreishauses zeigt der Jagd- und Naturmaler Willi Herr aus Diez an der Lahn sein großes Repertoire an detailgetreuen Tierportraits in Öl auf Leinwand.

Auf drei Stockwerken ist unterschiedlichstes Haar- und Federwild zu betrachten – vom klassisch röhrenden Hirschen bis hin zu exotischen Vogelarten. Willi Herr, seit 1968 selbst passionierter Jäger und Heger, ist es wichtig, den Menschen mit seinen Bildern die Natur näher zu bringen: „Wenn wir die Schönheit unserer Umwelt bemerken, wächst der Wunsch, sie zu erhalten.“

Und hier lohnt sich das Hinsehen gleich doppelt! Bei dem begleitenden Gewinnspiel muss der Besucher sechs Ausschnitte von tierischen Augenpaaren den entsprechenden Originalen zuordnen und kann mit etwas Glück eines von drei Originalgemälden des Künstlers gewinnen. Teilnahmekarten liegen aus.

Der Künstler betrachtet sein Werk ©Willi Herr

Der Künstler betrachtet sein Werk ©Willi Herr

Der Maler legt Wert auf handwerkliches Können und eine möglichst naturalistische Darstellung. Vor allem die Seminare bei dem amerikanischen Portraitmaler Tom S. Buechner in der Sommerakademie Frauenau bezeichnet Willi Herr als Meilensteine seiner künstlerischen Entwicklung. Nicht zuletzt prägt ihn der offene Austausch mit Künstlerkollegen vor allem in der eigenen Familie und mit Gleichgesinnten z. B. bei den ANIMALern oder den „LahnArtists“. Seine Werke sind in namhaften deutschen und europäischen Ausstellungen von den Niederlanden bis nach Polen zu sehen.

Weitere Informationen unter www.bilderherr.de oder bei:

Bernd Kexel, Kreishaus Limburg, Telefon (06431) 296-242.