Wilderei in Schleswig-Holstein

Ende Februar entdeckte ein Jäger bei
Gönneberg nahe Bad Segeberg eine Drahtschlinge. Diese war an einem Rehwechsel in einer Fichtendickung fängisch
gestellt . Die
eingeschaltete Polizei begann ein Ermittlungsverfahren wegen dem
Verdacht auf Wilderei und bittet Jäger und andere Personen um
Mithilfe.

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Nach Entdeckung der Schlinge entfernte der Jäger diese und installierte eine Wildkamera, um die Fangstelle zu überwachen. Als er den Speicherchip dieser Kamera auslesen wollte musste er feststellen, dass jemand das Gerät gefunden und geklaut hatte. Gegenüber der Polizei gab der Jäger an, es hätte in den letzten Monaten vermehrt Hinweise auf mögliche Wilderei in der Gegend gegeben. Großkalibrige Schüsse waren gehört worden, obwohl keine Waidgenossen ansitzen waren und Rehaufbrüche wurden gefunden, die keinem Jagdtag zugeordnet werden konnten. Die Polizeibeamten des Umweltschutzfachbereiches führen ein Ermittlungsverfahren wegen Jagdwilderei nach § 292 Strafgesetzbuch. Hinweise zur Wilderei nimmt die Polizeidienststelle Bad Segeberg, Telefon 04551-884-0 entgegen.

tp