A7: Wie ein Hirsch bei Soltau für dutzende Notrufe sorgt

Auf der A7 bei Soltau sorgt ein Damhirsch immer wieder für Notrufe. Das Tier erschreckt Autofahrer, die es direkt neben der Fahrbahn auf einer Grasfläche bemerken. Diese befürchten, dass der Hirsch auf die Autobahn rennen und einen Wildunfall auslösen könnte. Die Gefahr dafür gilt allerdings als sehr gering.

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Auf der A7 bei Soltau sorgt ein Damhirsch namens Rehné immer wieder für Aufruhr. © Unsplash/Bob Brewer

Die A7 bei Soltau – eigentlich gilt die Strecke zwischen Hamburg und Hannover als unproblematisch. Dennoch rufen Autofahrer immer wieder den Notruf. Der Grund: Ein Hirsch am Fahrbahnrand.

A7 bei Soltau: Damhirsch „Rehné“ sorgt für Aufregung

Der Hirsch ist der Polizei inzwischen wohlbekannt. Das Tier, von den Beamten „Rehné“ getauft, lebt schon seit einiger Zeit auf seinem Rasenstreifen direkt neben der A7. Zwar trennt nicht mal ein Zaun das Wildtier von der stark befahrenen Autobahn, bisher gibt es allerdings keine Berichte davon, dass Rehné tatsächlich auf die Fahrbahn lief.

„Jeden Monat mehrere hundert Anrufe“ – Polizeisprecher äußert sich

Oberkommissar Tarek Gibbah (37), Sprecher der Polizeiinspektion Heidekreis, äußerte sich gegenüber der „BILD“ zu dem Damhirsch an der A7: „Laut unserer Leitstelle sind es jeden Monat mehrere hundert Anrufe. Über Polizeifunk hat sich unter den Kollegen der Name Rehné für das Tier eingebürgert. Er lebt seit etwa zweieinhalb Jahren an der Autobahn. Jede Meldung nehmen wir ernst, schicken eine Streife, um zu schauen, ob es sich wirklich um Rehné handelt. Die Gefahr, dass ihm etwas passiert, wird als recht gering eingeschätzt. Bislang hat sich Rehné nach unserem Kenntnisstand noch nie auf die Autobahn bewegt.“

Warnschilder auf A7 sollen Autofahrer beruhigen

Dennoch möchte die Polizei die Lage für die Autofahrer auf der A7 nun beruhigen. Dafür sollen jetzt Warnschilder aufgestellt werden. Gibbah bittet Autofahrer trotzdem darum, weiterhin die Polizei anzurufen, wenn sie den Damhirsch am Straßenrand bemerken. „Aber nicht in Panik verfallen und nicht anhalten, um Fotos zu machen.“

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