Eine Familie wollte am vergangenen Mittwoch am Abend noch einen gemütlichen Spaziergang im Schnee genießen. Die Lage wurde allerdings schnell dramatisch. Denn plötzlich traf ein Schuss eines der Familienmitglieder. Wie konnte es zu dem tragischen Jagdunfall kommen?
Jagdunfall in Niedersachsen: Fatale Verwechslung im Wald in Beckeln
In Beckeln im niedersächsischen Landkreis Oldenburg kam es zu einem tragischen Jagdunfall. Wie mehrere Medien berichten, spazierte eine Familie aus Bassum am Mittwoch (7. Januar 2025) gegen 18:25 Uhr durch einen Wald. Mit dabei: Eine 58 Jahre alte Frau. Diese wurde plötzlich von einem Schuss ins Bein getroffen. Ein 77-jähriger Jäger saß auf seinem Hochsitz und wartete eigentlich auf Wildtiere, als er sich dazu entschied, zu schießen. Ronja Weser, Pressesprecherin der Polizei, äußerte sich zu dem Vorfall: „Aus bisher ungeklärten Gründen verwechselte der Jäger die Spaziergängerin mit Tieren und gab einen Schuss ab.“
58-Jährige bei Jagdunfall in Niedersachsen schwer am Oberschenkel verletzt
Die Kugel traf die 58-Jährige am Oberschenkel und verletzte sie schwer. Der Rettungsdienst brachte die Frau ins Krankenhaus, wo ihre Wunden versorgt wurden. Der Rest der Familie wurde vor Ort nicht verletzt.
Polizei ermittelt: Waffe des Jägers sichergestellt
Derweil ermittelt die Polizei zu dem tragischen Jagdunfall. Unklar ist weiterhin, wie es zu der fatalen Verwechslung kommen konnte. Zu dem Verbleib des Jägers ist derweil nichts bekannt, Laut der Pressesprecherin habe man die Waffe des Mannes sichergestellt. Unklar ist, ob der Mann in Folge des Schusses seinen Jagdschein verlieren könnte. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu derartigen Konsequenzen. Laut DJV bleibt die Unfallgefahr in Bezug auf die Jagd allerdings sehr gering.






