In Geesthacht (Schleswig-Holstein) kam es am Sonntagabend (15. Februar 2026) zu einer Rettungsaktion, nachdem ein Reh in der Elbe eingebrochen war. Die Feuerwehr reagierte schnell und versuchte mit aller Kraft, das Wildtier aus der tödlichen Lage zu befreien.
Reh im Elbkanal: Feuerwehr reagiert mit Einsatz
Berichten zufolge entdeckten Spaziergänger das hilflose Reh im Treibeis des Unteren Schleusenkanals, einem Kanal der Elbe. Über den Vorfall informierten unter anderem die Lübecker Nachrichten. Die Passanten wählten den Notruf, die Regionalleitstelle Süd in Bad Oldesloe rief die Feuerwehr Geesthacht mit dem Stichwort „Tier in Not“ zur Einsatzstelle. Diese rückte mit gleich vier Fahrzeugen an.
Mehrere Einsatzkräfte zur Rettung von hilflosem Tier benötigt
„Wir haben das Tier dann nach Hinweisen der Spaziergänger an der Uferböschung entdeckt, wo es völlig entkräftet und mit Eis am Fell zwischen Bäumen lag“, sagte Dennis Wendorf, Gruppenführer der Feuerwehr. Wehrführer Sascha Tönnies hielt Absprache mit dem Stadtjäger Jens Voss über das geplante Vorgehen.
Die Einsatzkräfte schlichen sich, ausgerüstet mit Überlebensanzügen, an der Schleusenkante von hinten an das Reh heran. Das Tier zeigte sich hilflos und konnte sich nicht aus eigener Kraft aus der misslichen Lage befreien. Einer der Feuerwehrmänner kam schließlich mit einer wärmenden Decke dazu, die Einsatzkräfte konnten das entkräftete Tier vorsichtig aus dem Kanal heben.
Feuerwehr: Reh aufgewärmt und sicher wieder ausgesetzt
Tönnies äußerte sich gegenüber der Presse zu dem Einsatz: Wir haben es dann 200 Meter zum Parkplatz an der Schleuse getragen, wo unser Gerätewagen Hygiene stand, in dem wir die Heizung eingeschaltet hatten, damit das Tier sich aufwärmen kann.“
Die Feuerwehr setzte das Tier, nachdem die Spaziergänger vor Ort die Elbinsel verließen, schlussendlich an einem abgelegenen Platz aus. Neben der Rettung von Menschen gehört die Tierrettung zu den wichtigsten Aufgaben der Feuerwehr. „Das ist für uns auch immer ein schöner Erfolg, wenn alles klappt“, erklärt Tönnies laut den Lübecker Nachrichten.






