Wildschweine sorgen deutschlandweit für wiederkehrende Probleme. In Klein-Machnow in Brandenburg ist nun ein Projekt gestartet. Kann dort ein digitales Meldeformular die Schwarzwild-Probleme lösen?
Wildschweine in Brandenburg: Online-Formular soll Lage entschärfen
Ob Verletzungen bei Menschen und Haustieren oder Verwüstungen von Gärten und Friedhöfen: Wildschweine sorgen an verschiedensten Orten in Deutschland für Probleme. Auch die Afrikanische Schweinepest (ASP) bereitet vielerorts Sorgen. Auch die Gemeinde Klein-Machnow in Brandenburg ist betroffen. Die Schwarzkittel wühlen dort Rasenflächen wie Gärten und Parks auf und suchen in Mülltonnen nach Nahrung. Dagegen möchte man nun vorgehen – mit einem Onlineportal.
Bevölkerung kann bei Lösung des Schwarzwild-Problems unterstützen
Mit dem neuen Portal will die Gemeinde in Zukunft Daten sammeln, um beispielsweise die Wirkung verschiedener Maßnahmen gegen die Wildschweine vor Ort überprüfen zu können. Das teilte die zuständige Verwaltung am 17. Dezember 2025 mit. Das online verfügbare Meldeformular soll dabei wichtige Informationen wie die Anzahl der Wildschweine, Ort und Zeit erfassen. Auch das Verhalten der Tiere sowie mögliche Nahrungsquellen sollen mit eingetragen werden. Wenn Personen Schwarzkittel sichten und dies melden wollen, können diese über das Formular einfach Beschreibungen und möglicherweise Fotos übermitteln. Das Formular soll dabei komfortabel über das Smartphone nutzbar sein.
Auch Bejagung soll im Kampf gegen die Wildschweine zum Einsatz kommen
Bürgermeister Bodo Krause (CDU) sagte im Rahmen der Vorstellung des Online Formulars, dass auch die Anzahl der Wildschweine in der Region durch gezielte Bejagung verringert werden soll: „Nur durch kontinuierliche Rückmeldungen lässt sich nachvollziehen, wo Vergrämungsmaßnahmen wirken und wo weiterer Handlungsbedarf besteht.“ Dafür bräuchte man, wie auch der rbb berichtet, eindeutige Daten.
Weitere Informationen zu dem digitalen Meldeformular bietet die Gemeinde unter kleinmachnow.de





