Phillip Gottstein ist Bundessieger im Büchsenmacherhandwerk

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© Frankonia. Phillip Gottlieb (Mitte) mit seiner Ehrenurkunde. Hans Peter Wollseifer, (links) Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, und Thomas Keindorf (Vorsitzender Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk e. V.) überreichten die Urkunde.

Jedes Jahr werden im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks die Nachwuchstalente der Zukunft aufgespürt. Dieses Jahr überzeugte in der Kategorie Büchsenmacherhandwerk ein Geselle von Frankonia. Der 22 Jährige Philipp Gottstein ging als Bundessieger von der Bühne. 

Deutsches Handwerk ist weltweit bekannt und geachtet. Einen großen Anteil daran haben Auszubildende und Gesellen, die ihre Meister tatkräftig unterstützen. Umso schöner ist es, wenn wir an solchen Wettbewerben sehen, dass unsere Büchsen und Flinten in guten Händen sind. Herzlichen Glückwunsch auch vom Team JÄGER, Phillipp!

Text: PM Frankonia Handels GmbH & Co. KG

Geselle setzt sich gegen 3000 Konkurrenten durch

Der 22 Jährige Geselle Phillip Gottstein gewann am 1. Dezember den Bundesswettbewerb des Deutschen Handwerks in der Kategorie Büchsenmacherhandwerk.

©Frankonia. Das Gesellenstück des Handwerkers ist ein französischer Stecher.

Bereits zum 67. Mal wurden am 1. Dezember 2018 im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks die besten Gesellinnen und Gesellen des Handwerks prämiert.
Zu den ausgezeichneten Preisträgern zählt als Bundessieger im Büchsenmacherhandwerk der gebürtige Burger Philipp Gottstein, Geselle bei dem größten deutschen Jagdausstatter, der Frankonia Handels GmbH & Co. KG.

Unter dem Motto „Handwerk: Die nächste Generation“ maßen sich auch in 2018 junge Profis beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW). Annähernd 3.000 Gesellen hatten sich auf bis zu drei Ebenen an den landesweiten Ausscheidungswettbewerben beteiligt, 735 von ihnen wetteiferten als Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf Bundesebene. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes hielt Elke Büdenbender, Ehefrau des amtierenden Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, die Laudatio für die Bundessieger.

Der Jagdschein führte ins Handwerk

Der 22 Jährige Geselle Phillip Gottstein gewann am 1. Dezember den Bundesswettbewerb des Deutschen Handwerks in der Kategorie Büchsenmacherhandwerk.

©Frankonia. Besonders verbreitet bei Kipplaufwaffen, geht noch so mancher deutscher Waidmann mit dem Rückstecher auf die Pirsch.

Stolz auf den eigenen erstklassigen Büchsenmachernachwuchs zeigt sich auch Frankonias Ausbildungsleiter Alexander Bär: „Die Leistung die Herr Gottstein im Wettbewerb gezeigt hat, ist wirklich überdurchschnittlich und beweist mir das wir mit unserem Ausbildungskonzept auf dem richtigen Weg sind.“ Der naturverbundene 22-Jährige kam wie so viele Jagdscheinaspiranten während seiner Vorbereitung auf die staatliche Jägerprüfung erstmalig mit der Frankonia Handels GmbH & Co. KG in Kontakt. Das Interesse für die Jagd, Waffen und deren Technik war geweckt und so entschied sich Gottstein für die Erlernung eines äußerst vielseitigen Berufs, den des Büchsenmachers.

Warum sich die traditionelle Ausbildung gerade bei der Frankonia, erklärt Bär: Ich denke, dass die Lehrlinge besonders von der unheimlich breiten Systemvielfalt profitieren, die in unserer Werkstatt überprüft und repariert wird. Neben Sport- und Kurzwaffen findet sich von klassischen Kipplaufwaffen, edlen Luxuswaffen bis hin zu modernen Jagdrepetierern in unserer Zentralwerkstatt einfach alles, was der Jäger in Wald und Flur führt.“

Wo die Gesellen eigene Büchse bauen

Neben der Ausbildung zum Büchsenmacher bietet Frankonia im Rahmen einer kaufmännischen Ausbildung die Möglichkeit, in vielen verschiedenen Fachabteilungen alle Formen des Handels (Einzel-, Versand-, Großhandel, E-Commerce sowie Im- und Export) in seiner Vielfalt kennen zu lernen. Im Bereich der Büchsenmacher werden aktuell neun Lehrlinge ausgebildet, aufgeteilt auf drei Jahrgänge. Ab dem zweiten Lehrjahr werden sie für zwei bis drei Wochen in drei Blöcken in Filialen eingesetzt, um unter Anleitung erfahrener Kollegen die Werkstattarbeit vor Ort zu lernen. Die wichtigsten Aufgaben und Arbeiten ergeben sich hier durch den direkten Kundenkontakt.

Somit werden die jungen Lehrlinge sehr breit aufgestellt, was ihr fachliches und praktisches Wissen betrifft. Ein weiteres Highlight: Ab dem dritten Lehrjahr darf jeder Lehrling seine eigene Büchse bauen und – wenn die Voraussetzungen erfüllt sind – auch erwerben.