Die Mastbäume verlieren an Attraktivität und in Feld und Flur droht der Wildschaden. Wir haben die Top Tipps, wie Sie die Schwarzkittel langfristig fernhalten.

Rein ins Vergnügen
Waidmannsheil liebe Leser,
als ich kürzlich mit einigen Schwarzwildjägern zusammensaß und über die urigste unserer heimischen Wildarten fachsimpelte, kamen wir auf das Thema Jungjäger und Jagdschulen zu sprechen. Während die einen voll des Lobes waren, schimpften die anderen darüber, dass die „Jungen“ heute nichts mehr lernen würden. Das Einzige, was sie interessiere, wären Büchsen, Vorsatzgeräte und die Bilder der Funkkamera.
Während die erfahrenen Waidmänner über dies und das diskutierten, musste ich an meine ersten Schritte im Schwarzwildrevier denken. Statt des Drillings, den mir damals mein jagdlicher Mentor wegen der 8×57 IRS und dem 8x56er Zielfernrohr empfohlen hatte, ist es eine Bockbüchsflinte (.30-06; 12/70) mit einem variablen Zielfernrohr (3-12×50) geworden. Für einen schrägen Blick sorgte damals nicht nur, dass ich mich in seinen Augen gegen das urdeutsche Kaliber entschieden hatte, sondern, dass das Schmidt & Bender-Glas mit Leuchtabsehen war. „Neumodischer Kram! Wir haben die Sauen früher noch mit der Doppelflinte gejagt“, klingt es mir heute noch in den Ohren. Und um für genügend Kontrast auf dem Schwarzkittel zu sorgen, habe man die Schiene der Doppelläufigen mit Zahnpasta bestrichen.
Jungjäger können heute über derartige optische Hilfsmittel natürlich nur müde lächeln. Kein Wunder, denn Wärmebildtechnik hat die Saujagd in den vergangenen Jahren revolutioniert. Nicht nur, dass die Geräte selbst bei stockfinsterer Nacht für glasklare Wärmesignaturen sorgen und blitzsaubere Schüsse ermöglichen, sie speichern auch Videos und merken sich inzwischen sogar den genauen Standort der beschossenen Sau. „Und das ist erst der Anfang“, sagen KI-Experten…..Das ganze Editorial lesen Sie wie immer in der aktuellen Ausgabe.
Artikel zum Thema Schwarzwild
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