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Schicht im Schacht

Liebe Leser,

was halten Sie von künstlicher Intelligenz (KI)? Ganz ehrlich: Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Auf der einen Seite ist sie ein Segen, denn sie erleichtert uns heute schon in so vielen Bereichen das Leben. Als Jagdredakteur denke ich da zunächst an Digitalkameras, die heute so schnell sind, dass man es nicht glauben möchte.
Damit meine ich nicht nur die Bilderserien, die komplette Bewegungsabläufe einfangen, sondern vor allem den Autofokus der spiegellosen Digitalkameras, der es schafft, bei wegbrechendem Wild – völlig gleich, ob es sich auf vier Läufen auf dem Boden oder mit Schwingen durch die Luft bewegt – dank „Schärfeverfolgung des Auges“ knackescharf einzufrieren. Dadurch wird es in Zukunft möglich sein, im JÄGER-Magazin noch öfter Jagdszenen abzubilden, die es zuvor nicht oder nur sehr selten gab. Und darauf freuen wir uns.
Und auch bei Wärmebild-Geräten scheint durch KI eine neue Ära angebrochen zu sein, die sich in der Bildqualität der Top-Geräte bereits widerspiegelt. Und man muss beileibe kein Hellseher sein, um zu wissen, dass die Technik auch bald bei Einsteigermodellen für unglaubliche Seherfahrungen sorgen wird. Wildkameras, die die Wildart erkennen, ablegen und sortieren … Das ganze Editorial lesen Sie wie immer im Heft.