Cover_Jaeger_02_2026


Schicht im Schacht

Liebe Leser,
es gibt sie noch, die guten Nachrichten! So berichtet der Deutsche Jagdverband (DJV) in seiner jüngsten Pressemeldung, dass es in Deutschland so viele Jäger gebe wie nie zuvor. Im vergangenen Jahr (2025) hätten nicht weniger als 467.682 Männer und Frauen einen Jagdschein gelöst. Das sind knapp 42 Prozent mehr als im Jahr 1995. Bemerkenswert ist dabei, dass sich vor allem in den vergangenen zehn Jahren so viele Menschen dafür entschieden haben, das Grüne Abitur abzulegen. Und wenn der Trend weiter anhält, werden wir vielleicht schon in zwei oder drei Jahren verkünden können, dass in Deutschland 500.000 Jäger auf die Pirsch gehen.
Die meisten Jäger leben in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen (ca. 100.000), Bayern (83.000) und Niedersachsen (70.000). Die größte Chance, einen Grünrock zu treffen, hat man allerdings im wildreichen Mecklenburg-Vorpommern. Dort gehen zehn von 1.000 Einwohnern zur Jagd. Aber auch in Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, mit Waidmannsheil begrüßt zu werden. Interessant ist, dass 25 Prozent der Jungjäger inzwischen aus der Stadt kommen und/oder vor der Ausbildung keine Erfahrungen mit der Jagd gemacht haben. Eins der wichtigsten Argumente sei neben dem Naturerlebnis das Thema „gesundes Fleisch“. Das ganze Editorial lesen Sie wie immer im Heft.