Unheimliche Entdeckung in den USA – erlegter Puma ist biologische Sensation.

© Idaho Departement of Fish and Game

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Unheimliche Entdeckung in den USA – erlegter Puma ist biologische Sensation.
 
Jäger erlegt Berglöwen mit noch nie dokumentierter Missbildung auf dem Haupt: Er hat ein zweites Gebiss auf dem Kopf.

Der Jäger aus Idaho in den USA wollte vermutlich seinen Augen nicht trauen, als er den Berglöwen mit einer zweiten Zahnreihe auf dem Schädel erlegte. Die Extrazähne wuchsen dem Tier aus der linken Kopfseite und waren von einem mit Fell bewachsenen Gewebe umgeben.

Pumas sind eine recht häufige Wildart im Bundesstaat Idaho und werden dort legal bejagt. Jedem Jäger wird maximal eine Lizenz pro Saison ausgestellt. Da sie aber sehr scheu sind, kommen sie nur selten in Anblick. Konflikte mit Menschen sind ebenfalls selten und beschränken sich vornehmlich auf die Wintermonate, wenn das Nahrungsangebot knapp wird.

Der junge, männliche Berglöwe wurde am 30. Dezember dabei beobachtet wie er einen Hund auf dem Grundstück seines Besitzers attackierte. Der Hund überlebte den Angriff und die Großkatze verschwand zurück in den Bergen. Wenige Stunden später machte sich der spätere Erleger mit seinen Hunden an die Verfolgung und erlegte den Kuder schließlich.

Als der Mann an seine Beute trat muss seine Verwunderung groß gewesen sein – dem Puma wuchsen vollausgebildete Zähne und Tasthaare aus einem harten, von Fell umgebenen Gewebe auf seiner Stirn.

Der Jäger meldete seinen Abschuss, wie es das Gesetz vorschreibt, der Fischerei und Wildtier Behörde von Idaho (IDAHO FISH AND GAME), die Fotos machte und einen Zahn zur Altersbestimmung einbehielt. Den Rest der Trophäe durfte der Jäger jedoch behalten.

Die Behörde, die Biologen hinzuzog, hat laut Pressemitteilung keine abschließende Erklärung für die ungewöhnliche Erscheinung. Auch den Experten war eine derartige Missbildung bis dato unbekannt. Möglicherweise handelt es sich um einen Zwilling des Tieres, der noch im Mutterleib abstarb und von dem verbleibenden Bruder umwachsen wurde. Auch eine sehr seltene Tumorform kommt in Frage.

Aus dem Gewebe sogenannten Tertatoma-Tumoren können sich Zähne, Haare, Finger und sogar Zehenglieder entwickeln. Solche Erscheinungen sind zwar von Menschen bekannt, aber äußerst selten.

Auch wenn die Erlegung dieses besonderen Exemplars als Glücksfall gewertet werden kann und keinerlei Grund zur Beunruhigung besteht, wird der Anblick den Jäger gewiss noch einige Zeit in seinen Träumen verfolgen.

Wir wünschen trotzdem Waidmannsheil.