Prinz William befürwortet Trophäenjagd

Prinz William befürwortet Trophäenjagd, wenn sie dem Artenschutz zugute kommt.

Prinz William, der Herzog von Cambridge, hat sich während eines aktuellen Interviews mit ITV News positiv über die kommerzielle Trophäenjagd in allen Teilen der Welt geäußert.

EU-Initiative will Trophäeneinfuhr verbieten

Schon vor einigen Wochen haben Abgeordnete verschiedener politischer Gruppierungen eine schriftliche Erklärung zur Trophäenjagd an das Parlament übermittelt (wir berichteten). Die Initiative zielt darauf ab ein generelles Verbot der Einfuhr von Jagdtrophäen in die EU zu erwirken, die auch nicht bedrohte, weit verbreitete Arten einschließen soll. Die Erklärung basiert auf der generellen Ablehnung des Tötens von Tieren.

Die Initiative verleugnet zu dem anerkannte wissenschaftliche Erkenntnisse, in dem sie zum Beispiel behauptet, es sei von Wissenschaftlern widerlegt wurde, dass nachhaltiger Jagd den lokalen Kommunen zu Gute kommt und zum Natur- und Artenschutz beiträgt. Tatsächlich stellt dieser Angriff auf die nachhaltige Jagd einen direkten Widerspruch zu den weltweit etablierten Richtlinien zur nachhaltigen Nutzung von erneuerbaren Ressourcen als Grundlage des Natur- und Artenschutzes dar. Die Richtlinien wurden von 144 Nationen innerhalb der Vereinten Nationen und der Biodiversitätskonvention (CBD) als notwendige Maßnahmen zum Erhalt und Schutz der Lebensgrundlage der Menschheit anerkannt.

Prinz William befürwortet Throphäenjagd

Nun äußerte sich Prinz William während eines TV-Interviews zum Thema Natur- und Artenschutz positiv über die Trophäenjagd in Afrika und anderen Teilen der Welt. Er sprach sich für ihre Berechtigung aus, wenn sie zum einen eng reguliert sei und zum anderen die Erlöse zum Erhalt sogenannter Symbolarten, wie Nashörnern und Elefanten beitragen würden. Zwar betonte der Herzog auch, dass die Jagd sicher nicht jedermanns Sache sei, und er selbst nicht zu den Jägern gehöre, die hohe Summen für den Abschuss eines Trophäenträgers bezahlen würden, trotzdem ist es zu begrüßen, dass er sich öffentlich zu dem Thema äußerte.

Viele andere prominente Jäger halten sich aus Angst vor Protesten oder „shit-storms“ zum Thema Jagd, ob sie nun um der Trophäen willen, zur Fleischgewinnung oder Bestandsregulierung betrieben wird, gezielt zurück, obwohl die Jagd und die Jägerschaft weithin bekannte Fürsprecher nötig hätte. Denn es ist nicht nur die Trophäenjagd in Afrika oder anderen exotischen Ländern, die durch immer neue Regularien und falschverstandene Tierliebe, bedroht ist. Auch hier, in heimischen Gefilden, ist die Jagd ein legitimes Mittel zur nachhaltigen Nutzung nachwachsender Rohstoffe und ein wertvoller Beitrag zum Artenschutz.

Die EU-Initiative zum Thema Trophäenjagd kann hier eingesehen werden

Ihre EU-Abgeordnete finden Sie hier.

Versuchen Sie durch persönlichen Kontakt das Unterzeichnen der Kampagne noch bis zum 18. April zu verhindern!