Die Wilddiebe – Muffeljagd im Sauerland

Auf geht’s mit den Gebrüdern Reilmann zur Muffeljagd im Sauerland

Wir waren von sehr großzügigen Jagdfreunden ins Sauerland eingeladen, wo wir auf reife Muffelwidder weidwerken durften. Beim ersten Morgenansitz konnten wir, nach einer unruhigen, da aufgeregten Nacht bereits gut 15 Stück Muffelwild beobachten, bei denen 2 hochkapitale Widder dabei waren, welche Gerold jedoch ziehen ließ, da unser Vater einen der Beiden strecken sollte. Ungewohnt war für uns die Erfahrung als wie aus dem nichts im ersten Licht direkt neben dem Hochsitz in der Dickung ein ,,mäh“ ertönte, woraufhin das Rudel auf die Schneise zog.

Die besondere Muffeljagd im Sauerland

Nachdem wieder Ruhe eingekehrt an der Kanzel war, trat ein junger Widder im Stangenholz aus und tat sich schnell nieder. Leider bemerkten Gerold und der Pirschführer viel zu spät dass es sich um einen einseitigen Einwachser handelte, auf den dann leider kein sauberer Schuss mehr möglich war. Der Widder kam einige Tage später durch einen anderen Jagdfreund zur Strecke. An dem darauf folgendem Abendansitz traten 3 Widder und drei Schafe auf die Schneise und nach kurzer Ansprache entschied sich Gerold einen etwa 7 Jährigen fehlfarbenen Widder zu strecken.

Muffeljagd im Sauerland – Die Silbermedaille!

Der Widder verendete mit einem Blattschuss aus Gerolds 270Winchester am Anschuss und wurde mit 184CIC bewertet, was einer Silbermedaille entspricht. Die Freude war riesig, sowohl auf Seiten Gerolds wie auch des der des Pirschführers. Am Folgetag reiste unser Vater aus Mecklenburg-Vorpommern an und konnte, nachdem er auf dem ersten Morgenansitz lediglich junge Zukunftswidder vor hatte, auf dem zweiten Ansitz einen hochkapitalen Widder, mit etwa 94cm Schneckenlänge welcher der Goldmedaillienklasse angehörig ist, ebenfalls mit einer sauberen Kugel aus seiner geliebten 9,3x74R an den Platz bannen.

Der erste Widder nach 50 Jagdjahren

Der erste Widder nach 50 Jagdjahren

Paul führt den Vater auf den Muffel

Pirschführer war in diesem Fall Paul, welcher Zeuge wurde wie sich unser Vater nach fast 50 Jagdjahren über seinen ersten Widder freute, als ob es sein erster Bock nach erlangen des Jagdscheines wäre! Es war eine wundervolle Erfahrung für uns unseren ,Jagdlehrer´der uns viel von der Jagd zeigte und uns die Passion quasi in die Wiege legte nach langer Zeit mal wieder freudestrahlend an einem erlegtem Trophäenträger zu sehen, welche er sonst nur ungern selber erlegt, sondern lieber Jagdfreunden, Verwandten und insbesondere Jungjägern den Vortritt lässt, zu sehen. Wir ließen von beiden Widdern  Kopf-Schulterpräperate anfertigen, welche dem Präperator erstklassig gelungen sind.

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