7 Ansitzleitern aus Metall im Praxis-Test

Alu-Klappstuhl „Anblick“ von Knobloch: ein vielseitig einsetzbarer Revierhelfer wenn’s gilt, sogenannte Brandherde zu löschen. ©Frank Heil

Alu-Klappstuhl „Anblick“ von Knobloch: ein vielseitig einsetzbarer Revierhelfer wenn’s gilt, sogenannte Brandherde zu löschen. ©Frank Heil

Sie benötigen eine freistehende Leiter oder einen Bock für Ansitz oder Drückjagd? Mit langer Haltbarkeit? Kein ProblemJÄGER-Tester Frank Heil hat sieben Ansitze aus Metall erprobt. Hier seine Erfahrungen.

Über die Notwendigkeit jagdlicher Einrichtungen für Drückjagd oder Ansitz gibt es keinen Zweifel. Der Bedarf ist groß. Oft aus Holz hergestellt, gibt es auch solche aus Metall. Gegenüber den Ansitz-Einrichtungen aus Holz bieten die industriell hergestellten metallenen einige Vorteile: Ihre Serienfertigung erlaubt einen hohen, durchdachten Entwicklungsaufwand. Die Ergebnisse sind: ergonomische Gestaltung, Möglichkeiten des Anpassens an die Bedürfnisse des jeweiligen Jägers, relativ geringes Gewicht, oft klappbar (geringe Transportmaße), meist von einer Person auf- und umzustellen, „ewiges“ Leben (sofern aus einem rostfreien Material) und einiges mehr. Ihre Nachteile: der oft hohe Kaufpreis und die erhöhte Diebstahlgefahr.

Die Testkandidaten

Aus den im Handel angebotenen metallenen Ansitzhilfen haben wir einige ausgesucht. Teils sind sie neu und erst seit einem Dreivierteljahr im Revier-Einsatz, teils verrichten sie seit vielen Jahren ihre Dienste. Dieser Beitrag konzentriert sich auf freistehende metallene Ansitzeinrichtungen, die weder einen Baumstamm noch andere natürliche Stützen benötigen und sich deswegen besonders für den Einsatz im freien Feld, etwa bei Erntejagden, anbieten.