Grüner wird's nicht
Deutsche Wildtier Stiftung
Deva-Institut
News 25.03.2012

Elch-Management in Arbeit

Brandenburg entwickelt Pläne zum Umgang mit einwandernden Elchen. Jägerschaft wird um Sichtungsmeldungen gebeten.


In Potsdam wurde am 21. März vom Agrarministerium, dem Landesjagdverband und anderen Beteiligten die Entwicklung eines neuen Elch-Management-Planes bekanntgegeben. Ziel ist nicht die Unterstützung der Wiederansiedlung, sondern Leitlinien zum Umgang mit selbsttätig einwandernden Elchen.

Foto: Mia Bruksman
Fühlt er sich auch in Deutschland so pudelwohl?

In der Vergangenheit eingewanderte Tiere sorgten immer wieder für Konflikte besonders über die erweiterte Gefahr von Verkehrsunfällen und Verbissschäden. NABU und Jägerschaft forderten seit 2007 einen Managementplan für die größte Wildart Deutschlands. Dieser Wunsch wurde nun von der Obersten Jagdbehörde aufgegriffen. Die Forschungsstelle für Wildökologie und Jagdwirtschaft Eberswalde wurde mit Forschung und Entwicklung eines Plans beauftragt. Alle Beteiligten bitten die Jäger in Brandenburg eindringlich um die Meldung von Elchbegegnungen.


Schon vor der Wende wanderten immer wieder Elche aus Polen nach Deutschland. Seit 1990 wurden 72 Sichtungen bekannt und es kam immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen.


Hinweise auf Elch-Aktivitäten und Sichtungen können gemeldet werden an das

Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde

Forschungsstelle für Wildtierökologie und Jagdwirtschaft

Frau Ina Martin. Mail: Ina.Martin (at) LFE-E.brandenburg.de

Telefon: 03334-2759-153